Überblick
Eine Vergrößerung der männlichen Brust kann mit einer Zunahme des Brustdrüsengewebes, des Fettgewebes oder beider einhergehen. Gynäkomastie kann einseitig oder beidseitig auftreten und mit Druckempfindlichkeit einhergehen. Bei der Beurteilung werden der Zeitpunkt des Beginns, die Geschwindigkeit der Veränderung, die Einnahme von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln sowie die als notwendig erachteten hormonellen Gründe untersucht. Nicht jedes Wachstum wird mit der gleichen Technik behandelt. Bei überschüssigem Fett kann eine Fettabsaugung, eine direkte Entfernung des Drüsengewebes und eine zusätzliche Korrektur der Hautschlaffheit in Betracht gezogen werden. Kommt es zu einer neuen Raumforderung, Ausfluss aus der Brustwarze oder einer Hautveränderung, sollte zunächst eine ärztliche Untersuchung durchgeführt werden. Ziel des Operationsplans ist es, die Brustkontur auszugleichen und gleichzeitig überschüssiges Gewebe zu reduzieren.
Was wird untersucht?
- Hinterfragen der Dauer von Wachstum, Schmerz, schneller Veränderung, Masse oder Ausfluss.
- Untersuchung des Beitrags der Brustdrüse und des Fettgewebes, überschüssiger Haut und Asymmetrie.
- Beurteilung von Medikamenten, anabolen Steroiden, Nahrungsergänzungsmitteln und ggf. hormonellen oder systemischen Ursachen.
Vorgehen und Möglichkeiten
- Wenn überschüssiges Fett vorhanden ist, kann eine Fettabsaugung in Betracht gezogen werden.
- Bei erheblichem Drüsengewebe kann eine direkte Entfernung und ggf. eine Fettabsaugung geplant werden.
- Bei fortgeschrittener Hauterschlaffung kann die Entfernung der Haut und die Regulierung der Brustwarzenposition besprochen werden.
Heilung und Nachsorge
Empfehlungen für unterstützende Kleidung, Verband und Abflusspflege werden bei Bedarf befolgt. Schwellungen und Verhärtungen der Brust können die Form für eine Weile beeinträchtigen. Brustübungen und die Rückkehr zum schweren Heben werden durch Kontrolluntersuchungen bestimmt. Absprachen über die zugrunde liegende Ursache oder Medikamente werden mit dem zuständigen Arzt getroffen; Verschreibungspflichtige Medikamente werden nicht von alleine abgesetzt.
Risiken und Grenzen
- Einsenkungen, Konturunregelmäßigkeiten oder verbleibende Asymmetrie.
- Blutungen, Hämatome und Flüssigkeitsansammlungen.
- Veränderung des Brustwarzengefühls und Probleme bei der Wundheilung.
- Zusätzlicher Behandlungsbedarf wegen Narben, Infektion oder erneutem Wachstum.
Die hier aufgeführten Überschriften decken nicht alle Risiken ab. Mögliche Vorteile, Alternativen und persönliche Risiken sollten im Rahmen der Untersuchung ausführlich besprochen werden.
Fragen für das Beratungsgespräch
- Wie viel des Wachstums ist auf Fett und wie viel auf Drüsengewebe zurückzuführen?
- Gibt es medikamentöse oder hormonelle Gründe, die vor der Operation abgeklärt werden müssen?
- Muss Drüsengewebe entfernt und die Haut angepasst werden? Wo werden die Narben liegen?
Quellen
- NHS – Gynäkomastie ↗
- ASPS – Gynäkomastie-Operation ↗
- ASPS – Gynäkomastie-Techniken ↗
- ASPS – Gynäkomastie-Risiken ↗
- ASPS – Nach Gynäkomastie ↗
Zugriff auf Quellen: September 2026. Der Inhalt wurde zu allgemeinen Informationszwecken aufbereitet.
