Überblick
Die Brustrekonstruktion kann mit Implantaten oder mit Gewebetransplantation aus einem anderen Körperteil erfolgen. Sie kann gleichzeitig mit der Krebsoperation beginnen oder später geplant werden. Das Ausmaß der Mastektomie, der Strahlentherapie und anderer Behandlungen, die vorhandene Haut, der allgemeine Gesundheitszustand und die Auswahl der Bereiche, in denen Gewebe entfernt werden kann, beeinflussen die Auswahl. Möglicherweise ist mehr als eine Operation oder Symmetriekorrektur erforderlich. Form, Haptik und Tastgefühl der Rekonstruktion können von der natürlichen Brust abweichen. Während des Treffens werden auch die Notwendigkeit einer Operation an der gegenüberliegenden Brust, die Auswirkungen des Bereichs, aus dem Gewebe entnommen wird, und die Möglichkeit einer Brustwarzenreparatur besprochen. Auch der Einsatz einer externen Prothese oder der Verzicht auf eine Rekonstruktion sind persönliche Optionen.
Was wird untersucht?
- Bewertung des onkologischen Behandlungsplans, des Strahlentherapiebedarfs und des Rekonstruktionszeitplans durch die Teams.
- Untersuchung des Zustands der Brusthaut, früherer Operationen und der Bereiche, in denen Gewebe entnommen werden kann.
- Besprochen werden die Präferenz für Implantate, die Akzeptanz zusätzlicher Narben, Alltagsanforderungen und die Erwartungen an ein mehrstufiges Vorgehen.
Vorgehen und Möglichkeiten
- Bei einer Rekonstruktion mit Implantat kann in manchen Behandlungsplänen zunächst ein Gewebeexpander eingesetzt werden.
- Eine Lappenrekonstruktion mit eigenem Gewebe aus dem Bauchraum oder anderen Regionen kann in Betracht gezogen werden.
- Optionen für eine verzögerte Reparatur, eine externe Prothese oder keine Rekonstruktion können zusammen mit der individuellen Präferenz besprochen werden.
Heilung und Nachsorge
Die Heilung hängt davon ab, ob ein Implantat oder Gewebelappen verwendet wird und wo Gewebe entnommen wurde. Der Umgang mit Verbänden, Drainagen und Stützkleidung wird erläutert; der Bewegungsplan richtet sich nach dem Operationsumfang. Bei Gewebelappen wird besonders auf die Durchblutung geachtet. Die Kontrollen der Krebsbehandlung und die chirurgische Nachsorge werden gemeinsam fortgeführt.
Risiken und Grenzen
- Durchblutungsstörung und teilweiser oder vollständiger Gewebeverlust im Lappengewebe.
- Bei Verwendung eines Implantats: Infektion, Kapselfibrose oder Implantatriss.
- Narben, Gefühlsveränderungen und funktionelle Beschwerden im Bereich der Gewebeentnahme.
- Blutungen, Wundheilungsprobleme oder dauerhafte Asymmetrie.
- Risiken zusätzlicher Operationen und implantatbedingter seltener Erkrankungen je nach gewählter Methode.
Die hier aufgeführten Überschriften decken nicht alle Risiken ab. Mögliche Vorteile, Alternativen und persönliche Risiken sollten im Rahmen der Untersuchung ausführlich besprochen werden.
Fragen für das Beratungsgespräch
- Welchen Einfluss haben Strahlentherapie und andere Behandlungen auf die Wahl der Methode?
- Was sind für mich die wesentlichen Unterschiede zwischen einer Rekonstruktion mit Implantat und mit Eigengewebe?
- Wie viele Stadien sind vorgesehen und welche Auswirkungen wird der gewebeentfernte Bereich haben?
Quellen
- ASPS – Brustrekonstruktion ↗
- ASPS – Sanierungsrisiken ↗
- ASPS – Nach der Rekonstruktion ↗
- Cambridge University Hospitals NHS – Optionen zur Brustwarzenreparatur ↗
- Cambridge University Hospitals NHS – Brustrekonstruktion und Alternativen ↗
Zugriff auf Quellen: September 2026. Der Inhalt wurde zu allgemeinen Informationszwecken aufbereitet.
